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Elite-Studium und Profi-Sport

Was viele, aber bei weitem nicht alle wissen, ich bin nicht nur ein sehr ambitionierter Hochleistungssportler, sondern auch Student an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich.
Seit 2011, meiner zweiten Saison als Triathlet, lerne ich an der ETH, einer der besten Universitäten der Welt, im Studiengang Physik alles über die Dinge, die die Welt und das Universum im Inneren zusammenhalten.

Von Erlangen nach Zürich

Am Ende meiner Schulzeit in Erlangen fiel meine Wahl auf die Schweiz, da ich dieses Land schon als Kind schätzen und lieben gelernt habe. Als ich herausfand, dass Zürich eine renomierte Universität hat, die besonders für meinen Wunsch-Studiengang berüchtigt ist, war mein Weg klar. Hinzu kommt, dass der Studiengang der Physik an der ETH einen besonderen Wert auf die theoretische und mathematische Grundausbildung legt, was mir persönlich sehr wichtig ist.

Das erste Studienjahr als Meisterleistung der Effektivität

Als ich mich für Zürich als Studienort entschied befand ich mich gerade am Ende meiner Karriere im Schwimmsport und plante deswegen erst einmal nicht mit einer Erfolgsgeschichte im Triathlon. Ein Irrtum, wie sich heraus stellte. Die neu gebotenen Chancen im Triahtlon wollte ich natürlich nutzen und trainierte so neben dem Studium voll für meinen Aufstieg. Im ersten Studienjahr schaffte ich es, das komplette Programm der Universität zu meistern und mich nebenbei noch für die Europameisterschaft und den Bundeskader zu qualifizieren. Zum Teil hatte ich pro Woche in Summe nicht mehr als 20 Minuten, in denen ich mich einfach mal entspannen konnte. Am Ende des Jahres bestand ich die sogenannte Basisprüfung, bei der das komplette erste Studienjahr geprüft wird und 50% der Studierenden aussortiert werden.

Das weitere Studium bis heute

Seit Anfang des zweiten Studienjahrs strecke ich nun das Studium ein wenig, um die erforderlichen grösseren Trainingsumfänge, die für eine Leistungssteigerung unabdingbar sind, realisieren zu können.
Leider bin auch ich nicht gefeit vor Misserfolgen und musste so die Prüfungen des dritten Semesters wiederholen, bestand sie aber beim zweiten Anlauf mit Bravur. Der Prüfungsmisserfolg verdeutlichte mir, auf welch dünnem Grat ich mich bewege, dass nur ein paar Stunden Vorbereitung weniger schon zu wenig sind.


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